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Friedrich Ebert Gedenkstätte

Heidelberg


07.02.2018

Heinrich Böll Stiftung

Berlin

Şükran Altunkaynak, Quartiersmanagerin. Geboren 1970 in Hinis, Erzurum. Lebt seit Anfang 1978 in Berlin und studierte Architektur an der Technischen Hochschule Berlin. Ihr Diplom machte sie 1996 bei Prof. Mathias Essig. Ihre Masterarbeit „leben in der Fremde“ machte sie 2011 an der Beuth Hochschule Berlin, bei Prof. Dipl.-Ing. Peter L. Arnke. Nachdem sie in verschiedenen Planungsbüros und an verschiedenen Neubau, Wettbewerb und Sanierungsprojekten gearbeitet hat, begann sie bei der Zukunftsbau GmbH und führte die Planung und Aufwertung von Hofanlagen mit Beteiligung der Eigentümer und Anwohner durch. Seit 2002 ist Sie bei der L.I.S.T. Gmbh als Quartiersmanagerin tätig. In ihre Freizeit geht sie ihren Hobbys nach und reist gerne mit Auto und erkundet gemeinsam mit Ihren Eltern andere Länder und Lebensweisen.

 

Eva Maria Andrades Vazquez ist Tochter andalusischer Gastarbeiter, die Anfang der 1970er Jahre ins Sauerland kamen und dort länger blieben als gedacht. Sie hat Rechtswissenschaften in Potsdam und Madrid studiert und in Berlin ihr zweites Staatsexamen gemacht. Seit 2013 leitet sie das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB, ein  Projekt, das Menschen bei rassistischer Diskriminierung berät und unterstützt. Sie lebt mit Mann und drei Kindern in Berlin.


Dr. Mehmet Ata. In Bochum geboren, studierte Kommunikationswissensschaft, promovierte über den “Mohammed-Karikaturenstreit in den deutschen und türkischen Medien”. Er ist Leiter der Redaktion beim Mediendienst.

 

Ferda Ataman, Co-Initiatorin der Daughters and Sons of Gastarbeiters. Studium an der Berliner Journalistenschule und Politikwissenschaftlerin. Lebt in Berlin und leitet den Mediendienst Integration, ein Informationsdienst für Journalisten zu den Themen Migration, Integration und Asyl. Ataman ist außerdem Mitbegründerin der Neuen Deutschen Medienmacher, einer Initiative für mehr Vielfalt in den Medien.


Imran Ayata, 1969 in Ulm geboren, ist Autor und Campaigner. Er gründete “Kanak Attak” mit und war Redakteur bei “Die Beute. Zeitschrift für Politik und Verbrechen.”

 

Dr. Çiçek Bacik, 1972 in Almus /Tokat geboren, ist Co-Initiatorin und Leiterin der Daughters and Sons of Gastarbeiters. Sie studierte Neuere Deutsche Literatur und Französische Philologie an der Freien Universität Berlin und an der Sorbonne. 2012 promovierte sie an der Philipps Universität Marburg in Politik über türkische Fernsehsender in Deutschland. Sie ist Co-Herausgeberin und Autorin von „Intercity Istanbul Berlin“ (2010). Ihre Promotionsarbeit „Türkisches Fernsehen in Deutschland – Narrenfreiheit und mangelnde Medienaufsicht“ erschien 2014. Sie arbeitet in der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Berlin als Programmleiterin.

 

Rosaria Chirico ist 1970 in Düsseldorf geboren. Ihre Eltern kamen 1966 als Gastarbeiter aus einem kleinen Dorf in Apulien, Süditalien, nach Deutschland. Sie studierte Philosophie, Neue dt. Literatur, Linguistik und Romanistik in Düsseldorf und Berlin, ist ausgebildete DaF-Trainerin und zertifizierte Coach (ILP). Sie lebt und arbeitet in Berlin als Freiberufliche Schreibtrainerin und Coach, sowie als Beraterin in der Berliner Frauen-Bildungsberatung KOBRA. In diesem Rahmen organisiert sie u.a. gemeinsam mit dem Willkommenszentrum Berlin einen Erzählsalon von und für zugewanderte Frauen. 

 

Semra Deniz, ist 1973 in Berlin geboren und ist Gastarbeiterkind. Ihre Eltern kommen aus Bingöl, Südosten der Türkei. Sie war Berliner Meisterin im Street Dance 1992. Sie ist Fremdsprachenkorrespondentin, Executive Assistant und Office Managerin. Außerdem ließ sie sich zur Regieassistenz und Heilpraktikerin für Psychotherapie weiterbilden. Ehrenamtlich unterstützt sie Grundschüler mit Migrationshintergrund. Bei Projektwochen einer Moabiter Grundschule begleitete sie Kinder mit Migrationshintergrund.

 

Serkan Deniz, 1974 in Berlin geboren, Projektkoordinator (Cultural Relations) und Festival-Veranstalter (Heavy Metal). Er studierte Germanistik und Anglistik an der Technischen Universität Berlin (1. Staatsexamen, Studienrat), verbrachte ein Jahr in London als Assistant Teacher und war mehrere Jahre Reiseleiter mit Nordamerikanischen Gruppen durch Europa auf Bildungsreisen. Er ist „Black Metal hörender, satanistisch geprägter agnostischer Buddhist mit muslimischem Hintergrund.“

 

Wolfgang Farkas, arbeitet als Autor, Verleger, Übersetzer und Hausmann. Er ist Mitbegründer des Blumenbar Verlags, den er zehn Jahre lang leitete und bei dem 2010 »Das Manifest der Vielen« erschienen ist. Manchmal wird er für einen Franzosen, dann wieder für einen Türken oder Kubaner gehalten, seine Eltern sind aber zum Teil ungarisch und sogar bayerisch. Zurzeit bereitet er die erste Ausgabe einer neuen Berliner Stadtteilzeitung vor und schreibt einen Roman.

 

Dr. Manuel Gogos ist freier Autor und Ausstellungsmacher. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen wissenschaftlicher Essayistik, Hörbildern und Bildsprachen. Als Kurator und kuratorischer Berater ist Manuel Gogos spezialisiert auf die Musealisierung der Migrationsgeschichte. Dafür hat er als Sohn eines griechischen Gastarbeiters auch ein biographisches Motiv.

Als Featureautor arbeitet er zugleich im kreativen Feld der Kunstgeschichte, wovon seine zahlreichen Künstlerportraits von Mary Bauermeister, Rudolf Steiner und Joseph Beuys zeugen. Ob als Essayist, Radioautor oder als Ausstellungsmacher: Vor allem versteht er sich als Stoffentwickler, als Erzähler von Geschichte durch Geschichten: http://www.geistige-gastarbeit.de/

 

Kemal Hür, 1968 in Ostanatolien geboren; er ist freier Journalist und arbeitet als Radio- und Fernsehautor vornehmlich im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Er studierte Germanistik, Soziologie und Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Hür lebt seit 1980 in Berlin.

 

Ok-Hee Jeong  arbeitet als freie Journalistin und Filmemacherin in Berlin. Ihre bisherigen Artikel sind unter anderem in ZEIT Online, bento und WOZ (Schweiz) erschienen. Sie schreibt über Politik und Gesellschaft Südkoreas. 2016 hatte sie mit ihrem Dokumentarfilm „SEWOL” über die Eltern der Opfer der Sewol-Schiffskatastrophe in Deutschland Kinopremiere.


Jasmin  Karahan  ist 2003 in Berlin geboren. Sie ist Einzelkind einer Gastarbeitertochter. Sie ging sechs Jahre auf die Evangelische Schule im Johannesstift und besucht seit 2015 das Freiherr von Stein Gymnasium in Spandau. Zu ihren Hobbies gehören, Klavier spielen, Singen und Zeichnen. Sie schwimmt seit zehn Jahren zusätzlich in einem Verein.

 

Snjezana Petrovic ist Gastarbeiterkind. Sie ist in Bayern geboren und ist in einem multikulturellen Umfeld zwischen "Heidi deine Welt sind die Berge" und Balkan-Akkordeon aufgewachsen. Sie ist Übersetzerin für Englisch/Deutsch/Serbokroatisch und Mutter eines 13- jährigen Jungen. Für den Balkan ist unverschämterweise Vegetarierin.
Durch einen kleinen Blog versucht sie die Heimat ihrer Eltern zu ergründen und ihre Wurzeln zu behalten bzw. zu entdecken.

 

Nilüfer Şahin ist Journalistin und Autorin. Sie studierte Kommunikationswissenschaft (M.A.), Psychologie und Germanistik. Sie ist Mitbegründerin und Vorstandsmitglied der Neuen deutschen Medienmacher und arbeitet für das Bundespräsident Johannes Rau - Journalistenprogramm. Sie ist ein Kind des Ruhrgebiets; sie bloggt, kocht und entwickelt Rezepte auf KochDichTürkisch.de. 

 

Nusrat Sheikh stammt ursprünglich aus Bonn und arbeitet seit mehreren Jahren im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit. Sie ist dankbar über ihre fünf Jahre in Pakistan und Südasien nach ihrem Studium und die dort gemachten beruflichen sowie persönlichen Erfahrungen. Gegenwärtig lebt sie in Berlin und arbeitet für die Deutsche Welle Akademie. Wenn es ihre Zeit erlaubt, engagiert sie sich gerne in kulturellen und literarischen Projekten.

 

Özlem Tasel ist Soziotherapeutin und arbeitet als sozialpädagogische Familienhilfe ambulant und in einer stationären Einrichtung. Außerdem studierte sie Psychologie. Sie ist Poetry Slamerin und Veranstalterin. Sie ist ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig, schreibt viel und hat immer gern sehr viel um die Ohren.

 

Shlomit Tulgan stammt von einer Familie aus Istanbul und Thessaloniki und wurde 1970 in Berlin geboren. Den Großteil ihrer Kindheit und Jugend verbrachte sie, aufgrund der journalistischen Tätigkeit ihrer Eltern, in Prag und Moskau.

Nach ihrem Kunstpädagogik Studium an der UDK-Berlin arbeitete sie in Seattle und Jerusalem als Kinderbuch-Illustratorin, Kunstpädagogin und Grafikerin. Seit 2007 lebt sie wieder in Berlin und arbeitet in der Bildungsabteilung des Jüdischen Museum Berlin. Nebenbei schreibt und illustriert sie Kinderbücher und leitet das Jüdische Puppentheater Bubales, das sich besonders im interkulturellen Dialog für Kinder engagiert.

 

Ebru Taşdemir, 1973 geboren, freie Journalistin, studierte Publizistik und Turkologie an der FU Berlin und ist unter anderem die Erfinderin von “Hate Poetry”.

 

Dr. Zoran Terzić studierte Bildende Kunst in New York, bevor er am Lehrstuhl für nicht-normative Ästhetik in Wuppertal bei Bazon Brock promoviert wurde. Neben seiner Schreibtätigkeit tourt er auch als Jazzpianist. Jahrelang war er zudem für das Berliner Balkan Black Box Festival aktiv. Seine Monographie “Kunst des Nationalismus” (Berlin 2007) beschäftigt sich mit der Kultursemiotik des Krieges. Zoran Terzić lebt in Berlin.

 

Kolja Unger ist vielleicht sowas wie ein Gast of Daughters and Sons of Gastarbeiters. Er hat in Hildesheim Literarisches Schreiben studiert und schreibt Kurzgeschichten, Theaterstücke und Hörspiele. Er war Stipendiat des 17. Klagenfurter Literaturkurs und Gitarrist in einer Raumschiffrock-Gruppe. Bei der Bühne für Menschenrechte ist er auch als Schauspieler in den Stücken Asyl-Monologe und Asyl-Dialoge zu sehen. Für die Daughters and Sons war er schon vermehrt als Lektor tätig und hat Kreatives Schreiben Kurse gegeben.

 

Konstantina Vassilio-Enz, 1968 in Athen geboren, Radiomoderatorin, u.a. bei radioeins. Sie ist Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Medienmacher.

 

Koray Yılmaz-Günay  ist seit den frühen 1990er Jahren Aktivist, Publizist und politischer Bildner (Schwerpunkt: verschiedene Formen der Diskriminierung und ihre Überschneidungen sowie Antidiskriminierungspolitik). Er ist Vorstandsmitglied des Migrationsrats Berlin-Brandenburg, einer Dachorganisation von etwa 80 Migrant_innen-Selbstorganisationen. 2011 hat er den Sammelband «Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre ‹Muslime versus Schwule›. Sexualpolitiken seit dem 11. September 2001» herausgegeben (zweite Auflage 2013). 2014 hat er mit Freya-Maria Klinger das Handbuch «Realität Einwanderung. Kommunale Möglichkeiten der Teilhabe, gegen Diskriminierung» veröffentlicht. Er ist in der laufen Legislaturperiode stellvertretendes Mitglied im Beirat der Bundesantidiskriminierungsstelle und gründete 2015 seinen Verlag Yılmaz-Günay.

 

Didem Yüksel,  in Berlin geboren, ist  Erziehungswissenschaftlerin und Philologin, seit 2012 Vorstandsmitglied des Migrationsrats Berlin-Brandenburg e.V. Hauptamtlich arbeitet sie als Lebenskundelehrerin, Schulmediatorin, Systemische Beraterin und Diversitytrainerin. 

 

Miguel Zamorano, 1982 geboren, studierte Politik, Philosophie und Öffentliches Recht in Heidelberg und Lille. Ausbildung an der Deutsche Journalistenschulein München. Von Oktober 2010 bis April 2011 arbeitete er im Rahmen eines Herbert-Quandt-Stipendiums als freier Autor in Israel und Westbank. Er war hauptberuflich als Journalist (WDR, Deutsche Welle) tätig. Heute arbeitet er für ein Startup in Köln.